Scharniertheater

Tubenballett und Pinselpunk

Kleines Fest - Scharniertheater - Tubenballett und Pinselpunk

Ein farbenprächtiges Maskenspiel im Großen Garten

Wenn Farbtuben tanzen und Pinsel rebellieren, wenn sich Formen verbiegen, Farben wirbeln und Figuren über sich hinauswachsen – dann ist „Tubenballett und Pinselpunk“ mehr als nur ein Titel: Es ist ein lebendig gewordenes Gemälde.

Mit aufwändig gefertigten Requisiten und detailreichen Kostümen entsteht im Großen Garten eine Bildkomposition von beeindruckender Intensität. Überlebensgroße Figuren, schillernde Masken und kraftvolle Bewegungen verschmelzen zu einer Szene, die einem echten Picasso in nichts nachsteht. Das Publikum wird Teil eines poetischen Farbenspiels, das Malerei, Tanz und Theater zu einer eigenen Kunstform verbindet.

Die Wurzeln dieser besonderen Spielweise reichen zurück bis ins Jahr 1969, als Hans-Ulrich Buchwald das Scharniertheater begründete. Seine Idee: Figuren nicht nur zu führen, sondern sie zu bewohnen. Aus ersten Flachfiguren entwickelten sich in den 1970er Jahren große, begehbare Masken aus Draht und Stoff, die den Spieler vollständig umschließen. So entstanden frei bewegliche, teils bis zu drei Meter hohe Gestalten, die sich unabhängig von einer Bühne mitten im Raum – oder unter freiem Himmel – entfalten können.

Ein Spaziergang durch ein Gemälde. Ein Tanz der Farben. Ein Theatererlebnis, das im Gedächtnis bleibt.

Kleines Fest - Scharniertheater - Tubenballett und Pinselpunk
Kleines Fest - Scharniertheater - Tubenballett und Pinselpunk
Kleines Fest - Scharniertheater - Tubenballett und Pinselpunk
Kleines Fest - Scharniertheater - Tubenballett und Pinselpunk
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