Die Schlacht der Primadonnen - Oper mal etwas anders...

Wenn zwei klassisch ausgebildete Herren beschließen, sich in wallende Roben zu werfen - oder auch nicht - und die großen Operndiven herauszufordern, dann ist höchste Alarmstufe im Opernhimmel angesagt.
Lorenzo Jordan (Bariton) und Claude Arias (Baß-Bariton), beide Sänger der Pocket Opera Nürnberg, kennen das Repertoire der großen Bühnen aus dem Effeff. Doch statt ehrfürchtig zu verharren, greifen sie mit Lust und Sachverstand in die Schatztruhe der Oper und Operette – und stellen sie mit einem Augenzwinkern gehörig auf den Kopf.
In „Die Schlacht der Primadonnen“ geben sie den »Leichten Mädchen der Operette« eine neue Stimme – oder vielmehr zwei. Sie verraten, warum die Witwe wirklich so lustig war, wem Christel die Post brachte und wer tatsächlich scharf auf Wiener Blut ist. Johann Strauß, Franz Léhar und Robert Stolz müssen sich dabei einiges gefallen lassen. Selbst Wagner bleibt nicht verschont, wenn Walküren plötzlich ganz neue Seiten zeigen und heldische Tenöre in ungeahnten Situationen bestehen müssen.
Hinter aller Parodie steht präzise musikalische Kenntnis und stimmliche Klasse. Hier singen zwei Herren mit beeindruckender Stimmgewalt – und noch größerer Spielfreude.
Eine Show zwischen Arie und Attacke, zwischen Koloratur und Kalauer. Oper – mal ganz anders.

