Pressetexte


"Der große Kleines-Fest-Test"
erschienen in der NP vom 23.07.2005


Wir werden diesen Artikel NICHT mit auf die Seite nehmen, da dieser 'Test' sehr subjektiv und unfair einigen Künstlern gegenüber ausgefallen ist.

Wenn man feststellt, daß einem eine Darbietung nicht gefällt, hindert einen ja niemand daran, einfach weiter zu gehen, und eine andere zu wählen. Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich auch nicht streiten... ;-)

Ein kleiner Tipp am Rande an die sogenannten Reporter: Ohne Bratwurst im Gesicht, bekommt man mehr vom Programm mit...

Denzel


Selten hat mich ein Presse-Artikel so wütend gemacht! Sollte ich einmal Lust verspüren, einen "Neue-Presse-Reporter-Test" machen, so wüßte ich schon heute, daß Herr Gohlisch dabei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unter die Rubrik "Flops" fallen würde.

Aufzählen, was einem gefallen hat - okay. Aufzählen, was einem vielleicht nicht so gefallen hat - auch okay. Aber persönlich verletzende, entwürdigende und peinlich wirkende Kommentare über einzelne Künstler abzulassen, gehört sich nicht und will auch niemand lesen.

Das "Kleine Fest im Großen Garten" ist keine Hitparade einzelner Künstler! Der wohlgesonnene Besucher genießt die Veranstaltung als Ganzes, läßt das phantastische Ambiente auf sich ebenso wirken, wie die wunderschönen visuellen Eindrücke und die verschiedenen Darbietungen. Nicht einzelne Künstler bestimmen den Charakter dieses genialen Events, sondern die Mischung aus allem Erlebten.

Wenn jemand derart wenig Gespür für das Besondere der "Kleinen Feste" hat, dann sollte er lieber zu Hause bleiben und die zahlenden Leser mit derlei geistigen Ergüssen verschonen.
Andreas


Großes Programm beim 20. Kleinen Fest im Großen Garten

Am 14. Juli beginnt das 20. Kleine Fest im Großen Garten. Anlässlich des Jubiläums dürfen sich die Gäste der insgesamt 14 Veranstaltungsabende auf ein besonderes Programm freuen. Mit einem Querschnitt aus 19 Jahren mit vielen KünstlerInnen, die das Publikum in den vergangenen Jahren begeistert haben, wird ein besonderes Jubiläumsprogramm geboten und damit zugleich auf die bemerkenswerte Erfolgsgeschichte des Festivals zurück geblickt. Viele bekannte KünstlerInnen mit neuem Programm und einige neue Gesichter sind unter den über 44 Ensembles, die auf 34 festen Bühnen zwischen Hecken und Boskettgärten, an Brunnen und Fontänen und auf den Wegen der berühmten Gartenanlage zu erleben sind. Die über 130 KünstlerInnen kommen aus 13 Ländern.

Wirklich klein war das Festival nur 1986, als es aus der Taufe gehoben wurde. An vier Tagen erfreuten sich einige Hundert BesucherInnen an den Darbietungen der KleinkünstlerInnen, GauklerInnen, KomödiantInnen und MusikantInnen auf den zehn Bühnen. Heute darf sich das Fest in den berühmten Königlichen Gärten über seinen Ruf als erfolgreichstes Festival seiner Art in ganz Deutschland freuen. Seine einzigartige Atmosphäre, die Zusammenstellung des vielfältigen Programms mit ausgesuchten Künstlern und der barocke Große Garten mit seinem besonderen Reiz waren und sind die Grundlage des großartigen Erfolgs des Kleinen Festes, das sich auch bei den Künstlern einer besonderen Beliebtheit und Attraktivität erfreut.

KünstlerInnen der ersten Stunde und Kultnummern
Das TempsFortTheatre, Künstler der ersten Stunde, ist mit seiner Erfolgsproduktion aus dem ersten Jahr des Kleinen Festes dabei: ein Figuren- und Maskenspiel nach einer Fabel von LaFontaine. Bezaubernd und faszinierend ist das poetische Puppenspiel aus dem Korb des Argentiniers Diego Stirman. Die Erlebnisse auf einer Baustelle kann niemand so komisch darstellen wie die Familie Flöz & Söhne.

Eines der Ensembles, deren Erfolg ganz eng mit dem Kleinen Fest verbunden ist, darf natürlich nicht fehlen: die Herren Schultze und Schröder. Die umständlichen Gentlemen vom Wall Street Theatre zeigen noch einmal ihre bereits legendäre Produktion "The ultimate act": ein Slapstick-Duell mit hintersinnigem Humor und britischem Akzent. "Captain Zucchini" aus Israel lädt wieder zur "professionellen" Comedy-Akrobatik-Show. In ihren prachtvollen Shows lassen die Illusionskünstler Magic Zick Zack wieder merkwürdige Dinge geschehen. Nostalgisch geht es erneut beim Commedia dell’ arte - Karussell der Wanderbühne Dr. Eisenbarth aus der Schweiz zu und urkomisch kommen die überdimensionalen musikalischen Hühner von Les Frites Foutues daher.

Alte Bekannte mit neuem Programm
Mit neuem Programm kommen viele gute alte Bekannte: die klassischen Musikclowns Gogol & Mäx, das preisgekrönte Duo Naseweis, der begnadete Pantomime Niels Weberling, der etwas gewöhnungsbedürftige Tenor Stenzel mit seinem rasanten Pianisten Herr Kivitz und Bo Doerek, der bewährte Import aus Schmidt’s Tivoli. Kultstatus hat inzwischen auch die schrille Shirlee Sunflower aus Australien erlangt. Ein Künstler, der in früheren Jahren des Kleinen Festes häufig zu Gast war, hat es inzwischen zum Weltmeister der Comedy-Zauberer gebracht: der US-Amerikaner Scott zeigt mit seiner liebreizenden Partnerin Muriel seine witzige Magic Show. Ein ungewöhnlich poetisches Schauspiel verspricht der Schweizer Künstler Rigolo mit dem "Tausendwassser" auf einer Bühne im Schwanenteich.

Die Invasion der Kängurus und Carmina Burana
Ganz neu im Programm ist die größte Produktion des diesjährigen Kleinen Festes: Das 22-köpfige Ensemble der Deutschen Tanzkompagnie bringt Szenen aus Carl Orffs "Carmina Burana" auf die Bühne des historischen Gartentheaters.

Zwei ungewöhnliche Kängurus, original aus Australien, sorgen mit großen Sprüngen im Garten für überraschende Begegnungen. Mit fantastischen Masken und Kostümen streifen die Akteure des Traumtanztheaters durch die Rabatten und Hecken. Auch Art Tremondo und das Teatro Pavana entführen das Publikum auf den Wegen wieder in die zauberhafte und geheimnisvolle Welt der Elfen, Kobolde und Feen. Schon beinahe nicht mehr wegzudenken beim "Kleinen Fest" sind das Scharniertheater, Schminkkünstler Muschka und natürlich Frans, der kleine Clown, der niemals spricht, und wieder mit seinem großen Koffer unterwegs ist. Feen und Fabelwesen, farbenprächtige wandelnde Blumen und eindrucksvolle Figuren verschiedener Ensembles entführen das Publikum auf den Wegen wieder in eine Zauberwelt.

Theater mit Füßen und Gemüse-Dressur
Der "Intercontinentertainer" Cotton McAloon wird wieder mit Witz und Jonglierkunst gleichermaßen brillieren und Altrego, das Holztheater kommt mit einer neuen Marionetten-Pantomime-Produktion, während das Improvisationstheater von Emscherblut sich auf sein Stammpublikum freuen darf.

Im Jahr 2000 waren sie ein Höhepunkt: das französische Ensemble Les Zanimos mit "Andrée Kupps Gemüse-Dressur und Vorführung": tanzende Radieschen, ein singender Kürbis und eine Karotte am Trapez sind die Highlights dieses besonderen Gemüsestandes. Ähnlich wird Laura Kibel aus Italien die Welt auf den Kopf stellen, nämlich mit ihrem "Theater mit Füssen". Und wer erinnert sich nicht an die schrillen Szenen des skurrilen Ehepaars im Biergarten? Das ist das Theater der verloren Tijd, das mit seiner "Filmkanone" bestimmt wieder für einen Skandal gut ist. Den Kopf hinhalten können mutige Besucher für die verrückten Frisurenkreationen des schrillen Duos Osadia aus Spanien.

Harald Böhlmann, der Mann mit dem Zylinder und Erfinder des Kleinen Festes: "Wir denken, dass wir ein besonders schönes und attraktives Jubiläumsprogramm zusammengestellt haben. Unser Publikum soll und wird gewiss viel Vergnügen haben und zugleich die 'Qual der Wahl’ bei der Zusammenstellung des persönlichen Programms".

Krönender Abschluss des fast vierstündigen Programms ist traditionsgemäß das Défilée aller Künstler und ein eigens choreographiertes Feuerwerk. Zu später Stunde verabschiedet sich der grüne "Festsaal", der Große Garten, mit Illuminationen und Wasserspielen zu Barockmusik. Auch die Grotte von Niki de Saint Phalle wird von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr geöffnet sein.

Als Sponsoren unterstützen die Sparkasse Hannover, die VGH-Versicherung und das Autohaus Gessner & Jacobi das Kleine Fest im Großen Garten. Das Kleine Fest im Großen Garten findet im Rahmen der Festwochen Herrenhausen (12.06.-28.08.2005) statt. Veranstalter ist das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Hannover.


Quelle: Presse-Server Hannover


Das Celler Fest ist kein Plagiat
Markensenat in Braunschweig weist Vorwurf gegen ShowTops ab

Viel Lärm um nichts. In Sachen Namensstreit um das „Kleine Fest im Schlosspark Celle” darf Shakespeare ruhigen Gewissens herangezogen werden. Denn: Das Fest findet bekannterweise nicht statt, hätte aber – wenn es stattgefunden hätte – so heißen dürfen wie es hieß. Aber nur in diesem Jahr als „Fest” auch „klein”. Alles klar?

CELLE. Die Celler jagen den Hannoveranern offenbar ziemliche Existenzängste ein. Wie sonst ist es zu erklären, dass der Kulturdezernent der Stadt Hannover vor dem Markensenat des Landgerichts Braunschweig einen Namensstreit ums „Kleine Fest im Schlosspark Celle“ anzettelte. Das sei ein Plagiat, so der Vorwurf. Nur das Fest in Herrenhausen dürfe sich „klein“ machen. Hannover beansprucht seit 1986 das „Kleine Fest im Großen Garten“ für sich.

Die irgendwie absehbare, da ziemlich logische Erkenntnis, dass die Kombination der Worte „Fest“ und „klein“ schwerlich markenrechtlich zu schützen ist, kostet die Stadt Hannover (und damit den Steuerzahler) nun knapp 10000 Euro Prozesskosten, die vom Gericht voll der Klägerpartei zugeschlagen wurden. Die Summe hätte man sich sparen können, sagt Klaus Ritgen. Der Chef der Veranstaltungsagentur ShowTops, die pikanterweise nicht in Celle sondern in Hannover daheim ist, hatte bei der Wahl des Festnamens in Celle keinen Markenklau im Sinn gehabt. „Es hätte gereicht, wenn mich der Dezernent angerufen hätte. Ich hätte den Namen geändert“, so Ritgen.

So aber regte der Markensenat in Braunschweig einen Vergleich an. Das Gericht räumte der Stadt Hannover wenig Chancen ein, in einem einstweiligen Rechtsschutzverfahren ihre Auffassung durchsetzen zu können. Es regte aber eine gütliche Einigung an, weil ein Hauptsacheverfahren erhebliche Unsicherheiten für beide Seiten bedeutet hätte.

Ritgen verpflichtete sich „um des lieben Friedens willen“, ab 2006 auf die Bezeichnung „Kleines Fest im Schlosspark Celle“ zu verzichten. Auch die Wendung „kleines Fest“ will er nicht mehr benutzen. Den Begriff „Fest“ allein oder in Kombination kann er allerdings weiter verwenden.

Die für Sonnabend geplante Veranstaltung bleibt dennoch abgesagt.

Volker Franke


Quelle: Cellesche Zeitung Online


Streit ums Kleine Fest: Alle verlieren
*Showtops-Chef Ritgen muss Party umbenennen und absagen *Stadt trägt Prozesskosten

Der Namensstreit um das "Kleine Fest" zwischen der Stadt und der Agentur Showtops endete gestern vor Gericht mit einem Vergleich.

HANNOVER. Klaus Ritgen fühlt sich als Sieger: "Das Gericht hat Showtops von Plagiatsvorwürfen freigestellt", sagt der Chef der Veranstaltungsagentur. Auch Kulturdezernent Harald Böhlmann ist zufrieden: "Wir haben mehr erreicht, als wir wollten." Und dabei waren sie doch Kontrahenten...

Zur Erinnerung: Ritgen hatte für diesen Sonnabend ein "Kleines Fest im Schlosspark Celle" organisiert. Böhlmann, der das "Kleine Fest im Grossen Garten" veranstaltet und den Kleinkunst-Event als "Mann mit dem Zylinder" eröffnet, platzte die Hutschnur: "Ritgen hat sein Fest beworben mit 'Jetzt hat auch Celle sein Kleines Fest'. Die Absicht war klar." Ritgen habe vom guten Ruf profitieren wollen.

Was der abstreitet: Eine ihm zugesandte Unterlassungserklärung zur Verwendung des Namens, die er unterschreiben sollte, ignorierte er und schaltete seinen Anwalt ein: "Die ganze Werbung einzustampfen hätte mich 3500 Euro gekostet."

Gestern endete der Fall vor dem Landgericht Braunschweig; die Stadt hatte eine einstweilige Verfügung angestrengt. Das Gericht schlug einen Vergleich vor, weil diese Namensrechtfrage sehr schwierig sei.

Das Ergebnis, das beide Parteien als Triumph feiern, sieht vor: Ritgen darf ab 1. Januar nie wieder eine Veranstaltung "Kleines Fest" nennen. Die Stadt, die das schon für dieses Jahr hatte verhindern wollen, zahlt die Prozesskosten um die verlangte einstweilige Verfügung. Böhlmann hält die vermutlich hohe vierstellige Summe für eine gute Investition: "Das gibt uns Rechtssicherheit, wenn der nächste Veranstalter mit einem 'Kleinen Fest' kommt." Ritgen hat unterdessen sein Kleines Fest an diesem Sonnabend abgesagt. Es waren zu wenig Karten verkauft worden: "Nachdem die Vorwürfe nach Celle kamen, gab es eine Zäsur in den Vorverkäufen." Nun veranstaltet er eine abgespeckte Version. Statt 20 Kleinkünstlern gibt es bei freiem Eintritt eine Illumination der Celler Schlossfassade, klassische Musik vom Band und ein Feuerwerk - "eine Visitenkarte für nächstes Jahr", sagt er. Dann startet er den nächsten Versuch. Die Feier werde, fügt er hinzu, vielleicht "Grosses Fest" heißen.

Stefan Gohlisch


Quelle: Neue Presse vom 30.Juni 2005


Streit ums Kleine Fest beigelegt
Stadt und Showtops einigen sich auf Vergleich

Ein Kleinkunstfestival mit dem Namen "Kleines Fest im Schlosspark Celle" wird es künftig nicht mehr geben: Im Namensstreit um die Veranstaltung haben sich die Stadt Hannover und die Agentur ShowTops gestern vor dem Landgericht Braunschweig auf einen Vergleich geeinigt. Agenturchef Klaus Ritgen hat sich verpflichtet, es ab 2006 zu unterlassen, mit dem Titel "Kleines Fest im Schlosspark Celle" zu werben. Darüber hinaus wird er den Begriff "Kleines Fest" generell nicht mehr benutzen. Im Gegenzug trägt die Stadt Hannover die Kosten des Verfahrens, die sich nach Angaben von Kulturdezernent Harald Böhlmann "im unteren vierstelligen Bereich" bewegen.

Die Kulturverwaltung hatte auf einstweiligen Rechtsschutz geklagt, weil sie durch den Namen "Kleines Fest im Schlosspark Celle" für eine am Sonnabend geplante Veranstaltung Marken- und Titelrechte verletzt sah. Böhlmann hatte vor 20 Jahren in Herrenhausen das "Kleine Fest im Großen Garten" ins Leben gerufen.

Das Landgericht räumte der Stadt gestern wenig Chancen ein, in einem einstweiligen Rechtsschutzverfahren ihre Auffassung durchzusetzen. Um zudem einen langwierigen Rechtsstreit zu vermeiden, legte das Gericht den Parteien einen Vergleich nahe.

Gestern werteten beide Seiten den Kompromiss als Erfolg. "Wir haben für die Zukunft Rechtssicherheit", meinte Böhlmann. Die Verfahrenskosten würden aus dem Veranstaltungsbudget für Herrenhausen beglichen. "Das Gericht hat den Plagiatsvorwurf nicht gelten lassen", betonte Ritgen. Er bedauere, dass es überhaupt zu einer Gerichtsverhandlung gekommen sei. Die für den Sonnabend geplante Veranstaltung sei mangels Nachfrage abgesagt worden, nur Illumination und Feuerwerk bei freiem Eintritt werde es geben. 2006 will Ritgen einen neuen Versuch mit Kleinkunst in Celle wagen - unter anderem Namen.

ste


Quelle: HAZ vom 30.Juni 2005


"Kleines Fest" jetzt vor dem Richter

Der Streit um den Namen "Kleines Fest im Schlosspark Celle" wird jetzt juristisch entschieden. Am Mittwoch wird das Landgericht Braunschweig auf Antrag der Stadt Hannover entscheiden, ob Veranstalter Klaus Ritgen weiter mit dem Namen werben darf.

Kulturdezernent Harald Böhlmann wirft Ritgen vor, den Namen "vom Kleinen Fest in Herrenhausen" abgekupfert zu haben. Es sei "unerhört und unseriös", nicht nur den Namen, sondern auch das Programm einfach zu übernehmen. "So geht man nicht miteinander um."

Ritgen kontert, er sei von Böhlmanns "plötzlicher Sensibilität" überrascht. Weder der Name noch Programm seien mit der Veranstaltung in Herrenhausen identisch. Ritgen weiter: "Dass hier etwas abgekupfert worden sein soll, ist die etwas egozentrische Betrachtungsweise von Herrn Böhlmann."

sta


Quelle: HAZ vom 25.Juni 2005


Krach um Plagiat vom Kleinen Fest
Ritgen plant Feier in Celle

Eine der beliebtesten hannoverschen Kulturveranstaltungen sieht sich unerwünschten Nachahmern ausgesetzt: Veranstalter Klaus Ritgen von der Agentur ShowTops lädt am 2. Juli zum "Kleinen Fest im Schloßpark Celle" ein.

Diese offensichtliche Anlehnung an das Kleine Fest im Großen Garten bring Kulturdezernent Harald Böhlmann jetzt in Rage. "Das ist ein Plagiat, schamlos und geschmacklos", schimpft der Mann, der das Kleine Fest vor 20 Jahren ins Leben gerufen hat. Ein regional bekannter und erfolgreicher Markenname werde missbraucht, um kulturinteressierte anzulocken.

Mit dem Namen Kleines Fest verbänden die Besucher bestimmte Inhalte und eine bestimmte Qualität, betont Böhlmann. "Was Herr Ritgen jetzt anbietet, ist eine Mogelpackung." Der Kulturdezernent kündigt rechtliche Schritte gegen Ritgen an, einen Juristen hat er bereits eingeschaltet.

Nicht nur der Name, auch das Konzept ähnelt dem Kleinen Fest im Großen Garten: Kleinkunst, Musik und Comedy sollen Anfang Juli rund ums Celler Schloß auf mehreren Bühnen angeboten werden.

"Eine Imitation des Konzeptes kann man zwar nicht verbieten", sagt Böhlmann, doch der Name dürfte dafür nicht genutzt werden.

Veranstalter Ritgen scheint darüber nicht nachgedacht zu haben: "Ich hätte nicht geglaubt, dass das ein Problem ist." Den Vorwurf des Markenraubs weist er zurück - er habe mit dem Namen nicht bewußt eine Veranstaltung auf Kosten des Herrenhäuser Kleinen Festes etablieren wollen. "Außerdem heißt ein Zirkus ja auch überall Zirkus."

Das Kleine Fest im Großen Garten - in diesem Sommer vom 14. bis 31. Juli - wird seit 20 Jahren vom Kulturbüro der Stadt organisiert. Es gibt "Ableger" der Veranstaltung in Bad Pyrmont und im mecklenburgischen Ludwigslust - allerdings nicht von kommerziellen Anbietern und immer in Kooperation mit den Uhrhebern in Hannover. Zudem seien diese Veranstaltungen nicht in unmittelbarer Nachbarschaft, betont Böhlmann.

Ende August wird es nach diesem Muster noch einen weiteren Spielort geben: das Gelände um Schloß Clemenswerth im Emsland.

Stefanie Kaune


Quelle: HAZ vom 16.Juni 2005


Panne vor Kleinem Fest - Mails mit Karteninfos getilgt

Eigentlich sollte per E-Mail alles schneller gehen - doch die moderne Technik hat die Information über zugeloste Karten fürs Kleine Fest im Großen Garten jetzt deutlich erschwert.

Alle Bestellungen, die per Mail eingegangen waren, beantwortete das städtische Kulturbüro auf dem gleichen Weg. Die rund 7000 Zu- und Absagen wurden als Sammelsendung in die elektronische Post gegeben. Doch offenbar haben bei den Adressaten in ettlichen Fällen "Spam-Filter", die gemeinhin Massensendungen obszönen Inhalts oder Reklame herausfiltern, auch die Mails der Kulturverwaltung getilgt. Die Folge: Besteller erfuhren nicht, ob ihnen Karten zugelost wurden oder nicht.

"Wir bedauern das sehr", sagt Kulturdezernent Harald Böhlmann. Es habe eine Reihe von Beschwerden gegeben; wie viele Fest-Freunde tatsächlich betroffen sind, weiß er nicht. Mittlerweile habe die Verwaltung reagiert, versichert der Dezernent.

In der vergangenen Woche sei jeder Adressat, für den Karten bereitliegen, noch einmal per Mail benachrichtigt worden - ohne den Datenwust einer Sammelsendung. "Wer jetzt noch keine Nachricht hat, dem wurden auch keine Karten zugelost." Im nächsten Jahr werde man sich "eine andere Lösung" überlegen, sagt Böhlmann. Übrigens: Bestellungen per Brief werden auch per Brief beantwortet.

Quelle: HAZ vom 11.Juni 2005


Kartenvorverkauf für Kleines Fest startet

Und weil sich das Fest zum 20. Mal jährt, verspricht Organisator Harald Böhlmann ein besonders hochkarätiges Programm. Vorwiegend Künstler aus zwei Jahrzehnten Fest-Geschichte wurden eingeladen, dabei zu sein.
„Besonders freue ich mich auf das „Tanzende Gemüse“, das im Jahr 2000 Publikumsliebling war und nun endlich mal wieder zum Kleinen Fest kommen kann“, berichtet Böhlmann begeistert. Aber auch Shirley Sunflower hat ihre Teilnahme zugesichert. Das Clown Frans, der Glücksbringer des Festes, dabei sein wird, ist quasi selbstverständlich. Insgesamt werden sich rund 100 Künstler aus 12 Nationen auf ca. 34 Bühnen präsentieren und für ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Kleinkunst, Kabarett, Comedy, Tanz und Theater sorgen. Und weil es zum Jubiläum mehr Bühnen als im Vorjahr gibt, werden auch mehr Gäste eingelassen. Die Zahl der Karten pro Abend erhöht sich auf 2950 Stück. 2.750 gehen davon in den Vorverkauf, garantierte 200 Karten gibt es an der Abendkasse.
Ab sofort startet der Run auf die beliebten Karten und dies nach bewährtem System:
Bis zum 24. März 2005 (Posteingang!!) können die schriftlichen Bestellungen per Post (Adresse: Kleines Fest im Großen Garten, Postfach 36 06, 30036 Hannover) oder via Internet (siehe unten) abgegeben werden. Pro Bestellung werden maximal 6 Karten berücksichtigt. Pro Person wird rigoros nur eine Bestellung berücksichtigt. Gehen mehr Kartenwünsche ein als es Karten gibt (und das ist üblicherweise so), entscheidet das Los.

Dabei werden alle Eingänge gleichermaßen behandelt. Im letzten Jahr erhielten die Veranstalter 115.000 Bestellungen auf 34.000 verfügbare Karten. Bis spätestens 31. Mai 2005 bekommt jeder Besteller eine Info, ob es mit den Karten geklappt hat oder nicht. Die Eintrittskarten können dann bis zum 18. Juni 2005 an der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus abgeholt werden. Eine Zusendung für 4 Euro ist ebenfalls möglich. Bei der Bestellung verpflichtet sich der Besteller zur Abnahme der Karte, ansonsten droht eine Bearbeitungsgebührt von 20 Euro - die Veranstalter möchten so möglichen Doppelbestellungen und dem damit verbundenen Mehraufwand vorbeugen.

Kleiner Tipp: Wählt man einen Mittwoch, Donnerstag oder Sonntag als Termin, bestehen größere Chancen zur Ergatterung von Karten als an den Freitagen und Samstagen.
Die Preise für das „Kleine Fest im Großen Garten“ sind bei den Vollzahlern leicht gestiegen und kosten in diesem Jahr 24 € (erm. 14 €). „Knirpse“ bis 111 cm haben traditionell freien Eintritt.

Termine:
14.-17. Juli 2005
20.-24. Juli 2005
27.-31. Juli 2005
jeweils ab 19 Uhr, Einlass um 18.15 Uhr


Quelle: Stadtmagazine.de


Kartenvorverkauf für das "Kleine Fest im Großen Garten" hat begonnen

Zum 20. Mal öffnet das "Kleine Fest im Großen Garten" seine Tore - das muss gefeiert werden. Obwohl die Premiere erst am 14. Juli 2005 über die Bühne geht, wird der schriftliche Vorverkauf auf Grund der großen Nachfrage seit Jahren bereits im Frühjahr durchgeführt. Der Kartenvorverkauf für das Festival, das sich längst zum erfolgreichsten seiner Art in Deutschland entwickelt hat, ist am 26. Februar gestartet.
Zwischen dem 14. und 31. Juli 2005 verwandelt sich der berühmte Barockgarten in eine stimmungsvolle Bühne für Künstler aus vielen Ländern. An vierzehn stimmungsvollen Abenden wartet auf die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Comedy, Musik, Pantomime, Artistik, Tanz und Theater. Für das umfangreiche Jubiläumsprogramm wurden überwiegend KünstlerInnen und Ensembles eingeladen, die schon bei früheren Festen besonders erfolgreich aufgetreten sind. Weit über 100 KünstlerInnen aus zwölf Nationen sind auf rund 30 Bühnen zu sehen, sodass bei den kurzen Darbietungen für jeden Geschmack etwas dabei ist. Und nach dem abschließenden Defilée der KünstlerInnen krönt ein eigens choreographiertes Feuerwerk das "Kleine Fest im Großen Garten".
Wie jedes Jahr häufen sich bereits zu Jahresbeginn die Anfragen nach Karten für die regelmäßig ausverkauften Veranstaltungen. Das schriftliche Kartenbestellverfahren endet am 24. März 2005 (Einsendeschluss). Für jedes Kleine Fest gibt es 2.950 Karten, davon werden jeweils 200 Karten für die Abendkasse zurückgehalten; alle anderen Karten gehen in den Vorverkauf. Pro Bestellung werden maximal sechs Karten abgegeben.

Das seit Jahren erfolgreiche System des schriftlichen Kartenvorverkaufs funktioniert folgendermaßen: Alle bis zum Einsendeschluss eingehenden Bestellungen werden gleichrangig behandelt, also unabhängig vom genauen Eingangsdatum. Liegen mehr Bestellungen vor, als Karten vorhanden sind, wird ausgelost. Alle Besteller werden bis Ende Mai 2005 benachrichtigt.
Kartenbestellungen können nur schriftlich an "Kleines Fest im Großen Garten", Postfach 3606, 30036 Hannover gerichtet werden oder per Internet erfolgen; die Kartenbestellung ist verbindlich, d.h. bestellte Karten müssen abgenommen werden.

Informationsblätter mit den Einzelheiten des Verfahrens und Bestellformulare gibt es in Hannover im Künstlerhaus, beim Hannover Tourismus Service (Ernst-August-Platz 2), im Rathaus, in den Museen, den Bürgerämtern, den Stadtbibliotheken, der VHS sowie den städtischen Freizeitheimen. Das Bestellformular kann auch im Internet unter www.festwochen-herrenhausen.de herunter geladen werden. Dort besteht auch die Möglichkeit, bis zum 24. März 2005 Karten online zu bestellen. Die Karten liegen bis zum 18. Juni 2005 an der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover zur Abholung bereit. Gegen eine Gebühr werden die Karten auch zugeschickt (vier Euro).

Der Preis für die Eintrittskarte beträgt Euro 24 Euro ermäßigt Euro 14 Euro. "Knirpse" bis 111 Zentimeter haben freien Eintritt. Veranstalter des "Kleinen Festes im Großen Garten" ist das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Hannover. Die Einzelheiten des Programms werden Anfang Juli vorgestellt.

14. (Premiere), 15., 16., 17. Juli 2005
20., 21., 22., 23., 24. Juli 2005
27., 28., 29., 30., 31. Juli 2005
jeweils ab 19.00 Uhr, Begrüßungsprogramm ab 18.30 Uhr


Grundlage: Presse-Server Hannover


(c) bei den jeweiligen Verlagen bzw. Autoren


© www.Kleines-Fest.de - Andreas Küster / Dennis Menzel
Inoffizielle Homepage für "Kleines Fest im Grossen Garten" Hannover/Herrenhausen,
"Kleines Fest im Grossen Park" Ludwigslust/Clemenswerth/Oranienbaum, "Kleines Fest im Grossen KurPark" Bad Pyrmont