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Die Grotte, 1676 nach Entwürfen des Augsburger Grottierers
Michael Riggus erbaut, ist eines der ältesten Bauwerke des
Gartens. Ihre drei ursprünglich mit Muscheln, Kristallen, Glas
und Mineralien geschmückten Räume dienten als Ort der
Verzauberung und als kühle Rückzugsmöglichkeit bei
Hitze. Sie wurde mehrfach verändert und hat im Krieg stark
gelitten. Die Innenausstattung mit Muschelwerk und Wasserspielen
wurden schon im 18. Jahrhundert entfernt und das Gebäude diente
anschließend lange Zeit als Lagerraum. Um 1820 erhielt die
Grotte eine klassizistische Fassade. Von 2001 bis 2003 ist sie nach
den Plänen der Künstlerin Niki de Saint Phalle neu ausgestaltet
worden.
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