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Mit
dem Teufel persönlich scheint es in Jochen Schells Diabolo-Jonglage
zuzugehen. Der Artist, der auch ein Künstler der Devilsticks
und der Ringe ist, hat einen eigenen Stil entwickelt, der
aus technischer Brillanz und rhythmisch fließenden Bewegungen
eine faszinierende Harmonie schafft Nach
seiner Ausbildung an der staatlichen Zirkusschule im französischen
Châlons-sur-Marne erhielt Schell 1990 den Prix Spécial
beim Cirque de demain in Paris. Seither begeistert der Frankfurter
Artist sein Publikum im In- und Ausland.
Wie ein Geschichtenerzähler
mit weitem dunklen Mantel entführt J. S. in seine faszinierende
Welt. Eine Welt voller ausdrucksstarker Bilder, magisch, aber
auch mit einem ihm eigenen Witz dargeboten. Beschleunigt von
der Schnur drehen sich seine Kreisel rasend schnell und vollführen
unglaubliche Manöver. Sie landen auf Händen, Füßen
oder des Meisters Kopf. Kleine konzentrierte Sequenzen wechseln
sich ab mit raumgreifenden dynamischen Bildern. Auf der Balance
einer riesigen zerbrechlichen Stangenkonstruktion thront ein
großer Kreisel; oder Schell schwingt mit Hilfe der Schnur
seinen Kreisel derwischgleich um sich. Auf der Schneide eines
Schwertes wandert ein metallener Kreisel zur Spitze und wird
auf ihr balanciert. Stets hat man das Gefühl als hauchte
Schell seinen Requisiten eigenes Leben ein.
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