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ab 19 Uhr erwartet die Gäste beim Kleinen Fest ein abwechslungsreiches
Programm, eine bunte Mischung unterschiedlicher, kurzer Darbietungen.
Masken, Mimen, Musikanten, Gaukler und Komödianten, Puppenspiel,
Pantomime, Comedy, Musik, Tanz, Ballade, Clownerie und Akrobatik
sind vertreten.
Auf
30 Bühnen, zwischen Hecken und Boskettgärten, an Brunnen
und Fontänen sowie auf den Wegen der barocken Gartenanlage
schaffen sie die einzigartige Atmosphäre, die das Kleine
Fest berühmt gemacht hat.
Erstmals
verbindet das Duo „Männergestalten“ witzig und
gekonnt Comedy und Puppentheater, um Geschichten aus dem Leben
zu erzählen. Die Familie von Bedlam Oz besteht aus vier metallisch
glänzenden Röhren und überwindet mit der Magie
ihres Spiels alle Sprachbarrieren. Während Fabien Kachev
mit seiner Gesichtsakrobatik verblüfft, ist das Soul-Comedy-Programm
von Marius Jung „teurer als ein Strick, aber billiger als
Therapie“.
Eine
laufende Nase im Garten verspricht ungewöhnliche Begegnungen,
langbeinige Insekten und andere Wiesenbewohner erobern im Laufe
des Abends den Großen Garten. Und wie immer erscheinen irgendwo
und flüchtig märchenhafte Figuren. Traumverloren und
schön huschen sie an den Gästen vorbei , um sie in eine
Zauberwelt zu entführen.
Wiedersehen
mit „alten Bekannten“
Die
BesucherInnen können sich auch auf ein Wiedersehen mit einigen
besonders beliebten KünstlerInnen früherer Kleiner Feste
freuen.
Sie
ist wieder da: Shirley Sunflower. Mit ungewöhnlichen Methoden
sucht die schrille Australierin einen Mann. Auch die Sieger des
Daidogei-Wettbewerbs 2002 im japanischen Shizuoka, das Duo Pop
Eyed aus Australien, sind wieder dabei. Im letzten Jahr feierten
sie mit ihrer Akrobatik-Show der Extraklasse beim Kleinen Fest
ihre Deutschlandpremiere.
Das italienische Pantomine-Duo Parapiglia nimmt das Publikum mit
auf eine poetisch-komödiantische Flugreise. Und drei ganz
unterschiedliche Frauentypen in den besten Jahren, das Musik-Comedy-Trio
Womedy gibt tiefe und „erotrashige“ Einblicke in durchschaubare
Männer- und komplizierte Frauenseelen. „Arthur kommt
vorbei“ hat wieder aus einem Fiat 500, Keulen, einem Einrad
und Wortwitz eine hinreißende Nummer komponiert. Die Marionetten
des Zirkus Gelinde zeigen im kuscheligen Zirkuszelt ihre Kunststücke.
Faszinierende Bilder „malen“ die Goldmenschen La Metta
mit ihrer Akrobatik. Lokalmatador Desimo kommt mit einem neuen
Comedy-Programm. |
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Nicht
streng historisch sind die napoleonischen Soldaten und die Kanone
der Compagnie Roy Tukkers, Bekannte vom letzten Jahr. Ebenfalls
nicht zu ersten Mal dabei ist das preisgekrönte Duo Naseweis,
ein Paar wie Stan und Olli. Wortakrobatisch streitet, foppt und
versöhnt sich das ungleiche Gespann.
Und
auch Herr Schultze und Herr Schröder pausieren nicht - die
umständlichen Gentlemen vom Wall Street Theatre liefern sich
wieder ein Slapstick-Duell mit hintersinnigem Humor und britischem
Akzent. Hinz und Kunz sind zwei Musiker, die nicht zusammen passen
aber zusammen gehören. Ihre Musik-Comedy der Extraklasse
ist beim Kleinen Fest seit Jahren Kult. Seit über zehn Jahren
gehört Frans, der kleine Clown, der niemals spricht, dazu.
Unterwegs mit seinem viel zu großen Koffer schleicht er
wieder um die Hecken.
Abschied
mit zauberhaftem Feuerwerk
Harald
Böhlmann, der Mann mit dem Zylinder und Erfinder des Kleinen
Festes, hat wieder ein Programm zusammengestellt, bei dem die
Gäste die Qual der Wahl haben werden. Nach rund vier Stunden
bilden traditionsgemäß das Defilee aller KünstlerInnen
und das Feuerwerk den krönenden Abschluss. Zu später
Stunde verabschiedet sich der grüne „Festsaal“,
der Große Garten, mit Illuminationen und Wasserspielen zu
Barockmusik. Auch die Grotte von Niki de Saint Phalle wird von
19.30 Uhr bis 21.30 Uhr geöffnet sein.
Die
34.300 Vorverkaufskarten für das „Kleine Fest im Großen
Garten“ sind bereits ausverkauft. Aber an jedem Abend gibt
es noch eine Chance dabei zu sein: Je 200 Eintrittskarten werden
an der Abendkasse verkauft, pro Person maximal zwei Karten. .
Das Ticket kostet 23 Euro, ermäßigt 14 Euro. „Knirpse“
bis 111 Zentimeter Größe haben freien Eintritt. Die
Abendkasse öffnet um 18 Uhr. Einlass ist ab 18.15 Uhr. Das
Programm beginnt um 19 Uhr. Pro Abend werden nicht mehr als 2.650
Gäste eingelassen.
Das
Plakat für das 19. Kleine Fest hat wieder der polnische Plakatkünstler
Jerzy Joachimiak gestaltet, es kostet vier Euro. Ein weiteres
Plakat von Hassan Mahramzadeh mit den schönsten Fotos aus
den letzten drei Jahren kostet sechs Euro. Erstmals sind ein Video
für zehn Euro und eine DVD für zwölf Euro erhältlich.
Das
Kleine Fest im Großen Garten findet im Rahmen der Festwochen
Herrenhausen (18. Juni .bis 5. September 2004) statt. Veranstalter
ist das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Hannover.
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