Pressetexte

Buntes Programm für das "Kleine Fest"
Kleines Fest mit verrückten Hühnern, preisgekrönter Akrobatik und infernalischer Weiblichkeit

Hannovers "Kleines Fest im Großen Garten" startet in die 18. Saison: am 10. Juli ist Premiere für eines von Deutschlands beliebtesten Kleinkunst-Festivals, das an insgesamt 14 Veranstaltungs-Tagen im Juli über die Bühnen im Großen Garten Herrenhausen gehen wird.

Jeweils ab 19 Uhr erwartet die Gäste wieder ein abwechslungsreiches Programm, eine bunte Mischung unterschiedlicher, kurzer Darbietungen, die harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Masken, Gaukler, Mimen, Musikanten, und Komödianten, Puppenspiel, Pantomime, Musik, Tanz, Ballade, Clownerie.

Viele beim Kleinen Fest bekannte und beim Publikum besonders beliebte Künstler werden ebenso wie zahlreiche Neuentdeckungen zu erleben sein. Rund 115 Künstler aus zwölf Nationen werden auf mehr als 30 Bühnen zwischen Hecken und Boskettgärten, an Brunnen und Fontänen und auf den Wegen der barocken Gartenanlage auftreten. Unter ihnen auch die Sieger des letztjährigen Daidogei-Wettbewerbs im japanischen Shizuoka, eine Art World-cup der Kleinkunst: das Duo Pop Eyed aus Australien bietet eine Akrobatik-Show der Extraklasse. Neu dabei sind auch das italienischer Pantomine-Duo Parapiglia mit einer poetisch-komödiantischen Flugreise und das Musik-Comedy-Ensemble Womedy, ein "Trio infernalischer Weiblichkeit". Nostalgisch geht es beim Commedia dell’ arte - Karussell der Wanderbühne Dr. Eisenbarth aus der Schweiz zu und urkomisch kommen die überdimensionlen musikalischen Hühner von Les Frites Foutues daher. Ein Marionetten-Zirkus mit eigenem kleinen Zirkuszelt, lebende Bilder mit den Goldmenschen und zwei Ensembles, die in luftiger Höhe an Tüchern oder am Trapez ihre Künste zeigen.


Wiedersehen mit alten Bekannten
Wie in jeder Saison gibt es auch in diesem Jahr ein Wiedersehen mit einigen besonders beliebten Künstlern früherer Veranstaltungen: "Captain Zucchini" aus Israel lädt mit seiner Batman-Parodie zu einem Ausflug in die Welt der Comics ein. Und der bezaubernde "Circo imperfecto" aus Spanien versucht wieder

vergeblich eine Straßentheatervorführung darzubieten und Bo Doerek, der bewährte Import aus Schmidt’s Tivoli, kommen mit ihrem neuen Programm "Leichte Mädchen". Die ZuschauerInnen erfahren, "wie leicht man sein muss, um in Milch zu schwimmen und warum zuviel Rotlicht schädlich ist....."

Und auch Herr Schultze und Herr Schröder pausieren nicht - die umständlichen Gentlemen vom Wall Street Theatre kommen mit ihrem neuen Programm. Auch The Primitives, die risikobereiten Köche aus Belgien, werden wieder mit dem Publikum ihr spezielles Rührei zubereiten und beim schrillen Petersburg Comic Trust geht es diesmal mit "Antonius und Kleopatra" in die Antike. Seit über zehn Jahren gehört Frans, der kleine Clown, der niemals spricht, dazu. Unterwegs mit seinem viel zu großen Koffer schleicht er wieder um die Hecken. Feen und Fabelwesen, farbenprächtige wandelnde Blumen und eindrucksvolle Figuren verschiedener Ensembles entführen das Publikum auf den Wegen wieder in eine Zauberwelt. Grantelnd wird sich Herr Krause wieder mit den Zuschauer in Diskussionen über die Pflege des Gartens verstricken.

Harald Böhlmann, der Mann mit dem Zylinder und einer der Erfinder des Kleinen Festes hat wieder ein Programm zusammengestellt, bei dem die Gäste wieder die Qual der Wahl haben werden. Krönender Abschluss des fast vierstündigen Programms ist traditionsgemäß das Défilée aller Künstler und das Feuerwerk. Zu später Stunde verabschiedet sich der grüne "Festsaal", der Große Garten, mit Illuminationen und Wasserspielen zu Barockmusik.

Die fast 34 000 Vorverkaufskarten für das "Kleine Fest im Großen Garten" sind bereits ausverkauft. Aber es gibt gute Chancen, noch Karten zu bekommen: Für jeden Abend gibt es noch 200 Eintrittskarten an der Abendkasse, wobei maximal zwei Karten pro Person abgegeben werden. Die Eintrittskarte kostet 22 Euro, ermäßigt 13,50 Euro. "Knirpse" bis 111 cm haben freien Eintritt. Die Abendkasse öffnet um 18 Uhr. Einlass ist ab 18.15 Uhr. Pro Abend werden nicht mehr als 2.600 Gäste eingelassen.


Grundlage: Presse-Server Hannover


Nur noch vier Karten pro Auftrag
Die Kritik am Losverfahren zur Kartenvergabe für das „Kleine Fest im Großen Garten“ zeigt Wirkung. Kulturdezernent Harald Böhlmann kündigte am Freitag an, künftig nur noch vier statt bisher sechs Karten pro Bewerber auszugeben.

Dadurch könnten bis zu 2500 Bestellungen mehr berücksichtigt werden. Um dem Verdacht vorzubeugen, es werde gemauschelt, will Böhlmann künftig einen Rechtsanwalt die Auslosung überwachen lassen. Auch Medienvertreter lädt er ein, den Vorgang zu verfolgen.

Wie berichtet, hatten in der vergangenen Woche 19.000 Kartenbewerber eine Absage erhalten, Hunderte von ihnen zum vierten Mal in Folge. Unter den 9000, die dieses Mal Karten ergattern konnten, soll es wiederum einige geben, die bisher in jedem Jahr Glück hatten. Und es gibt weitere Ungereimtheiten. Ursula Kühn etwa, Rentnerin aus der Klopstockstraße, bekam gleich zweimal Post vom Kulturamt. In einem Brief wurden ihr sechs Tickets zugebilligt, im anderen erhielt sie eine Absage. Jetzt fragt sie sich zweierlei: Was ist dran an dem Versprechen Böhlmanns, wonach Mehrfachbestellungen vom gleichen Absender vom Computer sofort aussortiert werden? Und warum bekommt gerade sie zweimal Post und sechs Karten? Denn die Rentnerin hat gar keine Tickets bestellt. „Auch aus meiner Familie hat dies nachweisbar keiner gemacht, meine Adresse dürfte da gar nicht gespeichert sein“, sagt sie. Eine Erklärung konnte ihr niemand geben.

„Das Verfahren strotzt vor Ungerechtigkeit“ klagt auch Klaus-Dieter Meyer, ein pensionierter Kriminalkommissar. In einem Brief an Böhlmann hatte er seine Bedenken geäußert, eine Antwort habe er nie bekommen, sagt Meyer. Knut und Evelyn Werner sind ebenfalls verärgert und sprechen von komischen Zufällen. Gemeinsam mit 20 anderen Personen hatten sie sich angemeldet. „Auf alle Briefe haben wir Absagen erhalten“, sagt Evelyn Werner, auf E-Mails sei erst gar nicht geantwortet worden.

Irene Kehler hatte nach der dritten Absage in einem Brief an Böhlmann gefordert, das Kartenkontingent pro Bewerber zu reduzieren. Die schnelle Reaktion des Dezernenten stimmt sie nun etwas milder. Ein Rotationsverfahren aber würde die Losvergabe noch gerechter machen, meint sie. „Warum werden nicht alle herausgefiltert, die ein Jahr zuvor Glück hatten?“ Böhlmann versprach, alle Vorschläge zu überprüfen.

In zwei Punkten zeigt er sich aber kompromisslos: „Der Preis bleibt bei 22 Euro, die Besucherzahl bei maximal 2600.“

bal


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung – (online)


Streit um Karten für Kleines Fest
Großer Ärger um das Kleine Fest: Die Kritik an Hannovers begehrtester Veranstaltung häuft sich.

Sie kommt in erster Linie von Kleinkunst-Liebhabern, denen in diesen Tagen im vierten Jahr hintereinander eine Absage für ihre Kartenbestellung zugeschickt wurde. Nach HAZ-Informationen gibt es Hunderte solcher Fälle. Seit 1999 werden die Karten per Los vergeben. Ein Verfahren, zu dem sich Kulturdezernent Harald Böhlmann als Veranstalter entschloss, nachdem die Nachfrage immer weiter gestiegen war und andere Vorverkaufssysteme sich als nicht tauglich erwiesen hatten.

Für die 14 Veranstaltungen zwischen 10. und 27. Juli gingen in diesem Frühjahr 125.000 Kartenwünsche von 28.000 Bestellern ein. 19.000 erhielten jetzt eine Absage. Für die 9000 Glücklichen stehen 32.000 Karten zur Verfügung.

Frank Bernard glaubt nicht mehr an den Zufall. Der 35-jährige Diplomingenieur aus Ahlem hat in einem Brief an Böhlmann die Seriosität des Losprinzips angezweifelt. Viermal hintereinander habe er eine Absage bekommen. Elf Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen sei es genauso ergangen, sagt Bernard. Anderseits wisse er von Besuchern, die jedes Jahr Karten ergattert haben.

Auch Katja Ostermann ist verstimmt. „Viermal beworben, viermal abgesagt, das ist schon komisch“, sagt sie. Eine Arbeitskollegin freue sich hingegen auf das vierte Fest in Folge – „wie immer mit sechs Karten“.


Böhlmann verteidigt das System. „Das ist gerecht, gleicht aber einem Lotteriespiel.“ Das Losverfahren wurde dem Kulturbüro Müller übertragen. Etwaige Mauscheleien schließt Böhlmann aus. Er selbst verfolge die Arbeit des Zufallsgenerators, „der korrekt arbeitet“. Zum Beispiel würden auch Mehrfach-Bewerbungen unter gleichem Namen oder gleicher Adresse herausgefiltert und gestrichen.

Ein mögliches Problem sieht Böhlmann darin, dass sich zu viele Interessenten für die Freitag- und Sonnabendvorstellungen bewerben. Wer sich für eine Mittwochs-Veranstaltung entscheide, habe hingegen gute Chancen, dabei zu sein. Anja Warnecke aus Barsinghausen bezweifelt das. Seit vier Jahren versucht sie ein Ticket für ihren Onkel zu besorgen, „egal für welchen Tag“. Vergeblich. „Ähnlich schwierig muss es in der DDR gewesen sein, einen Trabi zu bekommen“, sagt die 32-jährige Mutter – „es sei denn, man hatte Beziehungen“.

Hartmut Lehne, Diplom-Ökonom und Statistiker an der Universität Hannover, sieht das Problem ganz nüchtern. Wenn immer dreimal mehr Bewerbungen als Karten vorliegen, betrage die Chance, immer dabei zu sein, knapp vier Prozent. Die Chance, jedes Jahr wieder eine Absage zu bekommen, liege bei 30 Prozent. Und die Chance, sich wenigstens ein einziges Mal in vier Jahren freuen zu dürfen, bei immerhin 80 Prozent. „Sofern nur der Zufall eine Rolle spielt.“

bal


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung – (online)

Kommentar

Mehr Transparenz

Harald Böhlmann hat ein komfortables Problem: Er hat dreimal mehr Nachfragen als Karten für das Kleine Fest. Der Kulturdezernent hat aber auch ein echtes Problem. Seine Absagen verärgern nahezu 20.000 Menschen pro Jahr, viele von ihnen jedes Jahr aufs Neue. Das kann nicht sein. Selbst wenn dieses Lotteriespiel im stillen Kämmerlein mit rechten Dingen zugeht - etwas anderes lässt sich auch nicht beweisen - muss das Verfahren gerechter werden. Die Herausgabe von zwei statt bisher sechs Karten pro Bewerber wäre ein erster Schritt. Etwa 8.000 Absagen pro Jahr blieben Böhlmann erspart. Macht er das Verfahren für die Öffentlichkeit dann noch nachvollziehbar, spricht auch niemand mehr von Mauschelei. Achim Balkhoff

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung – (21.05.2003)


Vorverkauf fürs Kleine Fest beginnt
100 Kleinkünstler im Großen Garten

Es ist soweit. Der Sommer steht vor der Tür, und was wäre ein Sommer in Hannover ohne das „Kleine Fest im Großen Garten“? Seit Wochen fragen Herrenhausen-Besucher nach Karten für Deutschlands beliebtestes Kleinkunstfestival, das zwischen dem 10. und 27. Juli 14 Vorstellungen umfasst. Nun hat der bewährte schriftliche Vorverkauf begonnen.

2600 Karten werden pro Vorstellung verkauft, 200 davon verbleiben an der Abendkasse, der Rest kann bis zum 19. April schriftlich bestellt werden. Infoblätter und Bestellformulare sind im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, beim Hannover Tourismus Service, im Rathaus, in den Stadtbüchereien und in vielen weiteren städtischen Einrichtungen erhältlich. Der Antrag kann aber auch formlos an die folgende Adresse gerichtet werden: „Kleines Fest im Großen Garten“, Postfach 3606, 30036 Hannover.
Bewerber nennen einfach ihren ersten und zweiten Wunschtermin zwischen dem 10. und 27 Juli, außer Montag und Dienstag.

Pro Bestellung werden maximal sechs Karten abgegeben. Eine Garantie auf die begehrten 22-Euro-Tickets (13,50 ermäßigt) gibt es allerdings nicht. „In den letzten Jahren wurden bei uns ca. 100 000 Karten bestellt, während wir nur 32 000 zu verteilen haben“, bedauert Kulturdezernent und Fest-Initiator Harald Böhlmann, besser bekannt als der „Mann mit dem Zylinder“. Am Ende entscheidet der Zufallsgenerator, möglichst frühes Bewerben bringt also nichts. Tipp: Werktags ist die Chance größer als wochenends, vor allem sonnabends.

Eine letzte Möglichkeit, die über 100 Musikanten, Clowns, Tänzer, Gaukler, Puppenspieler, Trolle, Elfen und andere Künstler aus zwölf Nationen auf den 30 Bühnen zwischen Hecken und Boskettgärtchen, an Brunnen und Fontänen zu erleben, besteht für die, die früh genug aufbrechen, an der Abendkasse.

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Quelle: Hannoversches Wochenblatt – (online)


Kleines Fest im Großen Garten
Karten für Hannovers Lieblingsfestival jetzt bestellen

HANNOVER (mump). Das „Kleine Fest im großen Garten“, seit Jahren sommerlicher Publikumsrenner in Hannover, geht diesen Sommer in die 18. Saison. Premiere ist am 10. Juli, doch der „schriftliche“ Kartenvorverkauf hat bereits gestern (29. März) begonnen; Einsendeschluss ist der 19. April.

Zwischen dem 10. und 27. Juli wartet an insgesamt vierzehn Abenden ein abwechslungsreiches Programm mit Kleinkunst, Musik, Pantomime, Comedy, Tanz und Theater auf die Besucher. Weit mehr als 100 Künstler aus 12 Nationen sind auf rund 30 Bühnen vertreten. Und wie in jedem Sommer beschließt ein besonderes Feuerwerk das Kleine Fest im Großen Garten. Auf die Plätze fertig los — für jede Veranstaltung gibt es 2600 Karten, davon werden jeweils 200 Karten für die Abendkasse zurückgehalten; alle anderen Karten gehen in den Vorverkauf, wo pro Bestellung maximal sechs Karten abgegeben werden.

Alle bis zum Einsendeschluss eingehenden Bestellungen werden gleichrangig behandelt, also unabhängig vom genauen Eingangsdatum. Liegen mehr Bestellungen vor, als Karten vorhanden sind, wird ausgelost. Alle Besteller werden bis zum 31. Mai benachrichtigt. Kartenbestellungen können ausnahmslos an die Anschrift: „Kleines Fest im Großen Garten“, Postfach 3606, 30036 Hannover, gerichtet werden oder per Internet erfolgen. Informationsblätter und Bestellformulare gibt es im Künstlerhaus, Hannover Tourismus Service, Rathaus, Museen, Bürgerämter, Stadtbibliotheken, VHS und Freizeitheimen.

Der Preis für die Eintrittskarte beträgt wieder 22 Euro, ermäßigt 13,50 Euro; „Knirpse“ bis 111 cm haben freien Eintritt. Veranstaltungstage: 10. (Premiere), 11., 12.,13.,16., 17., 18., 19., 20., 23., 24., 25., 26., und 27. Juli jeweils 19 Uhr, Einlass ab 18.15 Uhr.


Quelle: Hallo Sonntag - (online)



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Inoffizielle Homepage für "Kleines Fest im Grossen Garten" Hannover/Herrenhausen,
"Kleines Fest im Grossen Park" Ludwigslust/Clemenswerth/Oranienbaum, "Kleines Fest im Grossen KurPark" Bad Pyrmont