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viel guter Stimmung, fröhlichen Künstler-Innen, nach
zumeist traumhaften Sommerabenden ging am Sonntag (27. Juli) das
Kleine Fest im Großen Garten zu Ende, das damit seine 18.
Saison beschloss.
"Die Stimmung war beim Publikum und bei den KünstlerInnen
einfach großartig. Offenbar ist das Kleine Fest im Großen
Garten aus gutem Grund zum beliebtesten Kleinkunstfestival Deutschlands
geworden", zog Harald Böhlmann, der "Mann mit dem
Zylinder" und Leiter von Hannovers Publikumsrenner am letzten
Veranstaltungstag, Bilanz. "Deshalb sind wir nach dieser
tollen Saison glücklich und zufrieden".
Trotz einer wegen Regens ausgefallenen Veranstaltung am 11. Juli,
konnten in diesem Jahr an 13 Abenden rund 34.000 BesucherInnen
das Kleine Fest erleben.
Bei warmen Temperaturen aber unsicherer Wetterlage rüsteten
sich am Sonntag die rund 130 KünstlerInnen für ihre
letzten Auftritte. Glücklich über den schönen Abschluss
spielten die Künstler und Ensembles aus 15 Nationen auf 32
Bühnen zwischen Hecken und Boskettgärtchen, an Brunnen
und Fontänen und auf den Wegen vor einem gut gelaunten Publikum,
das inzwischen aus ganz Deutschland kommt.
Wieder waren es die Atmosphäre und die abwechslungsreiche
Mischung unterschiedlicher, kurzer Darbietungen, die Gäste
und Künstler gleichermaßen begeisterten. Masken, Mimen,
Musikanten, Gaukler und Komödianten, Puppenspiel, Pantomime,
Musik, Ballade, Clownerie und anderes waren dabei, wenn Jung und
Alt von einer Bühne zur anderen wandelten oder unterwegs
Picknick machten. |
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Die
Qual der Wahl hatten wohl alle BesucherInnen, denn im fast vierstündigen
Programm mit rund 120 Vorstellungen, die wie immer vom "Mann
mit dem Zylinder" zusammengestellt worden waren, gab es wieder
viele Publikumslieblinge: Das grandiose Artistikduo PopEyed aus
Australien oder Womedy, das infernalische Damentrio aus Berlin
oder die Streiche der musikalischen Hühner Les Frites Foutues.
Auch die längst zum Kult gewordenen Herren Schultze und Schröder
vom WallStreetTheatre, die Kochshow von The Primitives oder der
Straßentheaterzirkus "Circo imperfecto" aus Spanien
erfreuten sich großer Beliebtheit. Lieb gewonnene alte Bekannte
wie Frans der kleine Clown, das Scharniertheater, Eis Ali, der
allabendlich rund 500 Eis verschenkte, das kleine Atelier oder
das Spiel vom Temps Fort Maskentheater verzauberten das Publikum
ebenso wie die fantasievollen Stelzenfiguren oder die Elfen und
Feen an den Teichen und auf den Wegen. Auch der artistische Nachwuchs
war schon zu bewundern. Mit 1 Jahr und 8 Monaten der jüngste
"Künstler" des Festes, durfte Gal, der kleine Sohn
von Avner Hochfeld bei Captain Zucchini aus Israel "in gefährlicher
Mission" manchmal eine kleine Einlage geben. Wie immer krönte
das eigens für das Kleine Fest choreographierte Feuerwerk
das bunte Treiben im Großen Garten.
Harald Böhlmann freut sich schon jetzt: "Auch im kommenden
Jahr gibt es wieder das Kleine Fest im Großen Garten, Premiere
wird am 8. Juli 2004 sein und schon heute beginnen wir mit der
Planung dafür".
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