Pressetexte Ludwigslust 2001

Fabel-Gestalten im Park

Ludwigslust. Am Wochenende stand der barocke Ludwigsluster Schlosspark ganz im Zeichen des Kleinen Festes im Großen Park. Für zwei Tage wurden auf der Schlosswiese, auf Wegen und Alleen fabelhafte Wesen entdeckt, die in der Abenddämmerung wandelten. Mehrere tausend Besucher hatten an ihnen und den kunstvollen Darbietungen auf 22 Bühnen und Plätzen im Park ihr Vergnügen. Dank des Sponsorings der Gesellschaft zur Förderung der kommunalen Infrastruktur und der Sparkassengruppe wurde das Fest wieder ein Erfolg.


Quelle: Elbe Express vom 10. August 2001

Große Kleinkunst und fantastische Gestalten

Ludwigslust. Wieder einmal verwandelte sich der barocke Schlosspark von Ludwigslust in einen fantasievollen Kunstgarten. Zu dem landwirtschaftlichen Kleinod gesellte sich die darstellende Kunst in Form des Kleinen Festes im großen Park.

Über 80 Künstler hatten auf 22 Bühnen und Spielorten, die sich an exponenten Stellen in den Park einfügten, Kleinkunst geboten, die bekanntlich so schwer zu machen ist. Das internationale Ensemble von Artisten, Schauspielern, Clowns und Entertainern bot Kunst auf höchstem Niveau.

Die Zuschauer waren von der Brillanz der Darstellung, der Fantasie der Kostüme oder der Leichtigkeit und Spritzigkeit der Vorträge begeistert. Bereits der Empfang auf der Schlosswiese durch langbeinige und bunte Fabelwesen ließ die märchenhafte Stimmung aufkommen, von dem das Kleine Fest lebt.

Beim Spaziergang durch den Park mit seinem wechselndem Licht, den Baumalleen und den Wiesenwegen tauchten sie immer wieder auf, die Walk acts, wie es in der Künstlersprache heißt, jene Gestalten, die uns in die Märchenwelt unserer Großmütter versetzen. Einer jener Gestalten war der Waldschrat, den die Kinder fragten, ob er denn auch Hunger habe. Der Waldschrat sagte ihnen, dass er sich von Schmetterlingen ernähre, was bei den Kindern doch auf Unglaube stieß und sie boten ihm mitleidvoll ein Stück von ihrer Bratwurst an. Das ist sicher das Besondere des Festes, der Wechsel zwischen Spaziern in einem wunderschönen Park und der Halt an der nächsten Bühne, um den Künstlern zu lauschen und sich von ihrem Spiel einfangen zu lassen. Die einhellige Meinung der Festbesucher, die teilweise aus Hamburg, Hannover und Berlin anreisten, zu dem von Harald Böhlmann arrangiertem Kulturereignis, es war ein tolles Erlebnis, wir kommen im nächsten Jahr wieder. B.Genth


Quelle: Elbe Express vom 11. August 2001

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