Pressetexte Herrenhausen 2001

„Malen Sie sich aus, Sie kommen in Hemd und leichter Jacke“, sagt Kulturdezernent Harald Böhlmann (56). „Es ist 19 Uhr, und Sie freuen sich auf die kühle Dunkelheit.“

Böhlmann stimmt ein auf das „Kleine Fest im Großen Garten“. In diesem Jahr steigt die begehrte Veranstaltung zum 16. Mal (13. bis 15., 19. bis 22. und 26. bis 29 Juli). Dann werden wieder mehr als 100 Clowns und Kleinkünstler, Artisten und Akrobaten die 30 Bühnen im Barockgarten Herrenhausen bevölkern – und jeweils 2550 Besucher.

Böhlmann weiß, dass er mehr Karten pro Abend verkaufen könnte. Er weiß auch, dass die Nachfrage mehr Termine zulassen würde – bislang war das Kleine Fest noch immer ausverkauft.

Aber mehr Termine wären nicht finanzierbar, und mehr Besucher würden den Charakter des Festes zerstören: „Wir feiern ein Gartenfest mit netten Gästen.“

Auch 2001 wird ein Losverfahren angewendet. Wer kommen möchte, muss bis zum 21. April seine Kartenwünsche (bis zu sechs Stück) schriftlich an das Kulturamt richten. Die Adresse: Kleines Fest im Großen Garten, Postfach 3606, 30036 Hannover. Die Karten kosten 41 Mark, ermäßigt 25 Mark. Nur 200 Stück werden an der Abendkasse zu haben sein.

[...]

gol


Quelle: Hannoversche Neue Presse vom 31.März 2001

300 Karten mehr als im Vorjahr werden für jede der elf Vorstellungen in Herrenhausen angeboten. Die Karten für das 16. Kleine Fest im Großen Garten werden dieses Jahr teurer – aber nur um eine Mark. Es gibt also keinen Zweifel, dass die begehrtesten Tickets der Saison in Herrenhausen auch dieses Jahr. wieder weggehen wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Zwischen dem 13. und dem 29. Juli gibt es elf Vorstellungen. Die Karten kosten 41 Mark, ermäßigt 25 Mark. Der Vorverkauf ist – wie im vergangenen. Jahr – etwas umständlich, aber dafür gerecht. Bis zum 21. April können die Tickets schriftlich bestellt werden, maximal sechs je Einsender. Kulturdezernent Harald Böhlmann hat nur minimale Änderungen an seinem erfolgreichen Fest-Konzept vorgenommen. Die wichtigste: In diesem Jahr werden pro Vorstellung 2550 Karten verkauft, 300 mehr als in der vergangenen Saison. Vor den etwa 30 Bühnen wird es also etwas mehr Gedränge geben. Aber der Rat hat nun einmal beschlossen, dass Böhlmann mehr Geld an die Stadtkasse überweisen soll. Kostendeckend

arbeitet das Kleine Fest auch jetzt noch nicht, wenngleich der Zuschuss mit den Jahren kleiner. geworden ist. Als das Festival mit Kleinkunst, Musik, Pantomime, Tanz und Theater begann, wurden gerade einmal 1200 Zuschauer in den Garten gelassen. Der rasante Erfolg sorgte dann aber dafür, dass mehr Bühnen aufgestellt und damit auch mehr Karten ausgegeben werden konnten.

Wie das Programm in diesem Jahr aussehen wird, wollte der Kulturdezernent gestern noch nicht in allen Details verraten. Gut die Hälfte der Künstler war schon im vergangenen Jahr dabei. Weil aber der Durchschnittsbesucher an einem Abend allenfalls acht Programmpunkte abklappern kann, dürften auch Stammgäste noch genug neue Gesichter unter den etwa 100 Mitwirkenden finden. Auch in diesem Jahr werden zu allen elf Vorstellungen die Abendkassen geöffnet. 200 Karten sollen dort dann noch pro Vorstellung verkauft werden. Und manchmal kommen auch noch ein paar zurückgegebene Tickets dazu. hpw


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 31.März 2001

In dieser Saison findet das Kleine Fest an drei Wochenenden zwischen dem 13. und 29. Juli statt. An elf Veranstaltungstagen wartet wie immer ein abwechslungsreiches, aufeinander abgestimmtes Programm mit Kleinkunst, Musik, Pantomime, Tanz und Theater auf die Besucher. Weit mehr als 100 Künstler aus 12 Nationen sind auf rund 30 Bühnen zu sehen. Und wie in jedem Sommer beschließt ein kleines, besonderes Feuerwerk das „Kleine Fest im Großen Garten“. Die Einzelheiten des Progamms werden Anfang Juli vorgestellt. Aufgrund eines Ratsbeschlusses wird in diesem Jahr die Besucherzahl pro Veranstaltung erhöht: 2550 Karten gibt es für jedes Kleine Fest, das sind 300 Karten mehr als sonst. Für jede Veranstaltung werden davon 200 Karten für die Abendkasse zurückgehalten; die übrigen knapp 26000 Karten gehen jetzt in den Vorverkauf.

Nach der erfolgreichen Einführung des schriftlichen Verfahrens vor zwei Jahren erfolgt der Kartvorverkauf auch diesmal wieder nach diesem bewährten System. Alle bis zum Einsendeschluss 21. April (Posteingang) eingehenden Bestellung werden gleichrangig behandelt, also unabhängig vom genauen Eingangsdatum.

Liegen mehr Bestellungen vor, als Karten vorhanden sind, wird ausgelost. Alle Besteller werden bis zum 31. Mai benachrichtigt, jeder erhält maximal 6 Karten. Kartenbestellungen können nur an „Kleines Fest im Großen Garten“, Postfach 3606, 30036 Hannover gerichtet werden.

Informationsblätter mit den Einzelheiten des Verfahrens und Bestellformulare gibt es in Hannover beim Info-Pavillon in Herrenhausen, bei der Hannover Tourismus Service. (Ernst-August-Platz 2), beim Rathauspförtner, den Museen, den Bürgerämtern, den Stadtbibliotheken, der VHS sowie in den städtischen Freizeitheimen. Außerdem können sie per Fax 0511/168-45073 angefordert oder im Internet. unter der Adresse www.festwochen-herrenhausen.de heruntergeladen werden. Bestellungen können auch formlos an die oben genannte Anschrift erfolgen. Nach erhaltener Bestätigung liegen die Karten bis zum 30. Juni 2001 an der Vorverkaufkasse im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover, zur Abholung bereit. Gegen eine Gebühr werden die Karten auch zugeschickt. Der Preis für die Eintrittskarten beträgt 41 Mark/ermäßigt 25 Mark.

mump


Quelle: Hallo Sonntag vom 01.April 2001

Der Kartenvorverkauf für das „Kleine Fest im Großen Garten“ hat begonnen. Pro Veranstaltung wird es 300 Karten mehr geben, damit wurde das Kontingent auf 2550 Karten erhöht. „Wir müssen in diesem Jahr mehr Geld an die Stadtkasse abführen, daher lassen wir mehr Besucher rein“, begründet Kulturdezernent Harald Böhlmann den Entschluss.

Das wird die Besucher ganz besonders freuen, denn der sommerliche Publikumsrenner ist stets ausverkauft. 26000 Karten gehen in den Vorverkauf. Pro Veranstaltungsabend werden 200 Karten an der Abendkasse verkauft. In diesem Jahr findet das Kleine Fest an den drei Wochenenden zwischen dem 13. und 29. Juli statt. Hundert Künstler aus zwölf Nationen werden auf 30 Bühnen das Publikum mit Kleinkunst, Musik, Pantomime, Tanz und Theater unterhalten. Die Hälfte der Künstler, die im vergangenen Jahr in Herrenhausen begeisterten, kommt auch in diesem Jahr wieder. „Das ist nicht weiter schlimm, denn der Besucher kann eh nur maximal acht Darbietungen an einem Abend sehen“, sagt Böhlmann. „Es wird immer schwieriger, neue Ensembles zu finden, die mit ihren Darbietungen dem Kleinen Fest gerecht werden.“

„Aber“, sagt der Mann mit dem Zylinder, „es wird bestimmt wieder viel zu lachen geben. So konnten wir zum ersten Mal Zauberer Desimo und das Traum-Tanz-Theater verpflichten. Das endgültige Programm steht aber erst Anfang Juli.“

Nach der erfolgreichen Einführung des schriftlichen Verfahrens vor zwei Jahren erfolgt der Kartenvorverkauf auch diesmal wieder nach einem bewährten System. Alle bis zum Einsendeschluss am 21. April eingehenden Bestellungen werden gleichrangig behandelt, also unabhängig vom genauen Eingangsdatum. Liegen mehr Bestellungen vor, als Karten vorhanden sind, wird ausgelost. Alle Besteller werden bis zum 31. Mai benachrichtigt. Pro Bestellung werden maximal sechs Karten abgegeben. Kartenbestellungen können nur an „Kleines Fest im Großen Garten“, Postfach 3606, 30036 Hannover, gerichtet werden. Info-Blätter gibt es unter anderem beim Hannover Tourismus Service, Ernst-August-Platz, beim Rathauspförtner oder in den Stadtbibliotheken. Der Kartenpreis wurde um eine Mark auf 41 Mark erhöht, ermäßigt 25 Mark, und gilt gleichzeitig als Öffi-Ticket.


Quelle: Wochenblatt vom 04.April 2001

Steppgewitter und Prügel mit Musik
Der Himmel war gnädig, die Künstlerschar glänzend gelaunt:
gelungene Premiere für das 16. Kleine Fest im Großen Garten.

Hannover. "Das ist Kunst !" Brüllt Kunz das Publikum an und geigt mit großer Geste. Doch Hinz Swingt schon aus Leibeskräften los. Und schon fliegen die Fetzen. Sie hauen sich Geigen- und Gitarrentöne um die Ohren. Kunz will nach Haus, Hinz will Applaus - und das hochamüsierte Publikum will mehr von diesen ulkigen Zwei. Das Duo ist eine der schrägsten Neuentdeckungen beim 16. Kleinen Fest, doch längst nicht die einzge sehenswerte. "Mind the tap" liefert im Gartentheater ein weltmeisterliches Steppgewitter
ab, Laura Kiebel lässt am Sophiendenkmal ihre Füße teuflische Geschichten erzählen, und was Otto Wessely am Mauerbogen zaubert, ist wie sein Pariser Beiname: fou, verrückt. Und bei Shirlee Sunflowers gnadenlosem Charme bleibt kein Mann und kein Zwerchfell verschont.

So viel zu sehen, könnte man nur an zwei Orten zugleich sein. Denn unter 100 Mitwirkenden, auf 30 Bühnen verteilt, warten auch noch gute Bekannte auf die über 2500 Festbummler. "Tatumm !" lassen I Pendolari Dell'Essere wie Comicfiguren ihre Herzen pochen und huldigen mit abgedrehtem Witz der Computerliebe. Bo Doereks schrille Schlager-Persiflagen sind zum Cult avanciert, doch wer wollte nicht sehen, wie sich Hannovers Oberzaubermeister Desimo im Garten bewährt ? Glänzend natürlich. Als am Ende das wunderschöne Feuerwerk in den Himmel schießt, beschwört so mancher das Wiederkommen. 200
Karten gibts jeweils an der Abendkasse.

von Evelyn Beyer


Quelle: Hannoversche Neue Presse vom 14. Juli 2001 - Seite 26

Schrate bekommen Konkurrenz

Die Zeit der bunten Waldschrate, Kobolde und Elfen, Opernsänger und Mimen hat wieder begonnen. Beim Kleinen Fest im Großen Garten
gaben sie sich am Freitagabend ein schrilles Stelldichein. Von der Wiese war kaumnoch ein grünes Fleckchen zu sehen - so voll war sie von
Decken, Bollerwagen und Picknickkörben. Mancher Künstler muss sich inzwischen darauf einstellen, seinem Ebenbild gegenüberzustehen. Frans, der kleine Clown, der schon seit Jahren wortkarg um die Hecken schleicht, wenn das Gewimmel los geht, fand sich jedenfalls plötzlich

neben einer Frani alias Cathy Grimpewieder - wie er mit Lederhose und Filzhut bekleidet, dem obligatorischen Koffer in der einen, eine geschälte Banane in der anderen Hand. Hatte etwa jemand Frans gewarnt? Er erschien jedenfalls mit Gurke statt der üblichen Banane. Andere kamen weitaus
schriller daher, wie Kathrin Robbel von Art Tremondo mit ihren schwarzen Zähnen und dem Efeugewand voller Pilze und Schmetterlinge. Ein wieder mal zauberhafter Abend im Grünen. mim/Fender


Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 14. Juli 2001

(c) bei den jeweiligen Verlagen bzw. Autoren


© www.Kleines-Fest.de - Andreas Küster / Dennis Menzel
Inoffizielle Homepage für "Kleines Fest im Grossen Garten" Hannover/Herrenhausen,
"Kleines Fest im Grossen Park" Ludwigslust/Clemenswerth/Oranienbaum, "Kleines Fest im Grossen KurPark" Bad Pyrmont