Pressetexte Herrenhausen 2000

Kleines Fest im Großen Garten 

Kleines Fest im Großen Garten - wieder ein toller Mix aus Theater, Tanz und Comedy. 2200 Kleinkunstfans feierten in Herrenhausen die ausverkaufte Premiere.

Ganz schön wild, diese kleinen Möhrchen. Die mussten erst einmal kräftig gezüchtigt werden. Vor dem wunderlichen Marktstand gabs ein Riesengedränge, als die pausbäckige Bauersfrau zur großen Gemüsedressur ansetzte, Kürbisse zum Singen und Radieschen zum Tanzen brachte.

Das verrückte Treiben der französischen Truppe Les Zanimos gehörte zum Besten, was man in diesem vierstündigen Kleinkunstfeuerwerk erleben konnte, das 120 Künstler an 32 Spielorten abbrannten.

Und hier brannte die Bühne: Nicht nur Michael Flatley kann ordentlich steppen - die Geigerin der kanadischen Gruppe Barachois klackerte mit ihren Absätzen reichlich wüst auf ihrem Schemel herum. Wenn der nicht auf der Bühne befestigt gewesen wäre, Möbel und Musikerin wären kurzerhand runtergekippt.

Beim kleinen Fest wird noch mit Eis jongliert, dem Publikum per Aktionstheater an die Wäsche gegangen. Ein Tenor reitet auf einem hochkant gekippten Flügel, und das Braunschweiger Ballett tanzt den klassischen Ravel-Bolero.

Faust? Auch der steht auf dem Programm. Der dritte Teil. Der hat vor allem den Vorzug, wesentlich kürzer als Goethes Dauerlutscher zu sein - gerade einmal 20 Minuten.
Egal, wie kurz die Stücke sind oder wie schnell man flaniert, kein Besucher kann alles sehen, zu groß ist das Angebot. Acht, neun Vorstellungen, mehr ist zeitlich nicht drin.

Man muss schon zweimal kommen. Und man kann es auch: Es gibt noch 400 Karten (39, ermäßigt 25 Mark) für jede Veranstaltung, die garantiert an der Abendkasse liegen. Die Wetter-Hotline sagt jeweils ab 16 Uhr unter Telefon 0511/16844111, ob das kleine Fest steigt.


Quelle: "Neue Presse", 07.07.2000 (online)

Ein Feuerwerk der Kleinkunst im Großen Garten

Wenn das "Kleine Fest im Großen Garten" am 7. Juli Premiere feiert, ist es der 15. Sommer, in dem der barocke Große Garten Hauptdarsteller und stimmungsvolle Kulisse bei Hannovers Lieblingsfestival ist. Anläßlich der Expo 2000, findet das Kleine Fest in dieser Saison erst- und einmalig(?) an vier Wochenenden statt.

Wie immer wartet auf die Besucher ein abwechslungsreiches, aufeinander abgestimmtes Programm mit Kleinkunst, Musik, Pantomime, Tanz und Theater. Rund 120 Künstler aus 12 Nationen sind auf 32 Bühnen zwischen Hecken und Boskettgärtchen, an Brunnen und Fontänen zu sehen. Und wie in jedem Sommer beschließt ein kleines und besonders schönes Feuerwerk den Abend.

Pünktlich um 19.00 Uhr geleitet der "Mann mit dem Zylinder", begleitet von einer Schar farbenprächtiger Fabelwesen, von schönen Tänzerinnen und bunten Gauklern die Gäste in den Großen Garten. Dann unterhält eine bunte, abwechslungsreiche Mischung unterschiedlicher Darbietungen, die harmonisch aufeinander abgestimmt sind, die Besucher. Masken, Mimen, Musikanten, Gaukler und Komödianten, Puppenspiel, Pantomime, Musik, Tanz, Ballade, Clownerie und anderes mehr sind dabei, wenn die Gäste von einer Bühne zur anderen wandeln.



Zum Programm
Beim 15. Kleinen Fest gibt es ein Wiedersehen mit einigen besonders beliebten Künstlern früherer Veranstaltungen und natürlich zahlreiche Neuentdeckungen.

Schon eine Kultgruppe sind die Herren Schultze und Schröder vom Wall Street Theatre wie auch nach ihrem letztjährigen Riesenerfolg das Ensemble Bo Doerek, das mit einem neuen "Best of"-Programm kommt. Als (bauchredender) Vater gerät Günter Fortmeier mit "seinem Sohn" in ein witzig-scharfzüngiges Wortgefecht. Wer ihn von früheren Auftritten beim Kleinen Fest kennt, ahnt, was dabei herauskommen kann.

Der "Intercontinentainer" Cotton McAloon wird wieder mit Witz und Jonglierkunst gleichermaßen brillieren. Die Holznasen kommen mit einer neuen Marionetten-Pantomime-Produktion und die klassischen Musikclowns Gogol & Mäx sind ebenso dabei, wie das Improvisationstheater von Emscherblut und die Gitarren-Comedy der Melodions.

Eine Neuentdeckung, die ein besonderer Höhepunkt zu werden verspricht, ist das französische Ensemble Les Zanimos mit "Andrée Kupps Gemüse-Dressur und Vorführung": tanzende Radieschen, ein singender Kürbis und eine Karotte am Trapez sind die Highlights dieses besonderen Gemüsestandes. Barachois kommen eigens aus Canada mit ihrer Musik-Step-Tanz-Comedy zum Kleinen Fest und werden sicher das Publikum ebenso begeistern wie die Primitives aus Belgien, die mit ihrem Aktionstheater im Großen Garten abwechselnd ein Menü kochen und ihre Wäsche waschen werden.

Noch Fragen? Dann sollten die Gäste Magical Moments von Mario Fernandez nicht verpassen, der mit seinem magischen Mochet, einem Oldtimer-Kleinwagen kommt. Die "Action-Comedy" des US-Amerikaners Jeff Hess ist umwerfend komisch. Als Kontrastprogramm zum "großen" Faust-Projekt auf der Expo gibt es "Faust III" komplett in 20 Minuten. Ein komödiantischer Leckerbissen: die Comedy-Pantomime von St. Petersburg Comic Trust; und der Tenor Stenzel, der mit einem außergewöhnlichen Flügel kommt.

Im Gartentheater bringt das Ballettensemble des Staatstheaters Braunschweig Ravels "Bolero" auf die Bühne. Schon beinahe nicht mehr wegzudenken beim "Kleinen Fest" ist das magisch-märchenhafte Scharniertheater aus Hannover mit seinen berühmten Masken. Auch Schminkkünstler Muschka, der große wie kleine Besucher in Fabelwesen verwandelt, und natürlich Frans, der kleine Clown, der niemals spricht, gehören seit Jahren dazu.

Mehr als 30 Programmpunkte hat Harald Böhlmann, der Mann mit dem Zylinder wieder zusammengestellt und die Gäste werden wieder die Qual der Wahl für ihr persönliches Programm haben. Beim Weg durch den Park werden sie dann wieder auf geheimnisvolle Gestalten und Vögel, auf Fabelwesen und merkwürdige Festbesucher stoßen.

Krönender Abschluß des fast vierstündigen Programms ist traditionsgemäß das Défilée aller Künstler und das "kleine" Feuerwerk. Zu später Stunde verabschiedet sich der unumstrittene Hauptdarsteller des Festes, der Große Garten, mit Illuminationen und Wasserspielen zu Barockmusik. Trotz der großen Nachfrage werden auch in diesem Sommer nicht mehr als 2200 Gäste am Abend eingelassen, damit der intime und unverwechselbare Charakter des "Kleinen Festes" erhalten bleibt.


Grundlage: Pressetext der Landeshauptstadt Hannover

Gute Stimmung trotzt kühlen Temperaturen 

Hannover, 18.07.2000 - Trotzt der kühlen Temperaturen und des zeitweise unsteten Wetters an den letzten beiden Wochenenden, feierte das Kleine Fest im Großen Garten am 7. Juli Premiere und hat seitdem bereits sechsmal stattgefunden. Auch kleinere Schauer, wie am vergangenen Samstag, taten der exzellenten Stimmung keinen Abbruch. Die Besucher hatten sich an der telefonischen Ansage orientiert und kamen gut gewappnet und vielfach mit Picknickkörben ausgerüstet nach Herrenhausen.

Im 15. Sommer, in dem der barocke Große Garten Hauptdarsteller und stimmungsvolle Kulisse bei Hannovers Lieblingsfestival ist, begeisterten rund 120 Künstler aus Argentinien, Belgien, Canada, Deutschland, Frankreich, Italien, Israel, Niederlande, Rußland, Spanien, Türkei und U.S.A. das bestens gelaunte Publikum.

Lediglich am Donnerstag, den 13. Juli mußte das Fest wegen des fortdauernden Regens abgebrochen werden. Die Besucher erhielten ihr Geld zurück; teilweise war es sogar möglich, die Karten gegen Karten anderer Daten zu tauschen.

Beim abschließenden Feuerwerk des 111. Kleinen Festes, am vergangenen Samstag, wurden die Gäste zur Feier des Tages mit einigen besonders schönen Feuerwerksbildern überrascht. Die Statistik kann sich sehen lassen: Den 111 durchgeführten Veranstaltungen stehen in den zurückliegenden 14 Jahren nur 10 ausgefallene Kleine Feste gegenüber.

Wie immer hat sich das Publikum auch diesmal wieder seine besonderen Lieblinge ausgesucht: Die Neuentdeckung, das französische Ensemble Les Zanimos ist mit seiner "Gemüse-Dressur von André Kupp" der Renner: tanzende Radieschen, ein singender Kürbis und eine Karotte am Trapez sind die Highlights dieses besonderen Gemüsestandes. Auch das Kultduo Herr Schultze und Herr Schröder sind allabendlich umlagert, wenn sie mit ihrem "sausage terminator" in Aktion treten. St. Petersburg Comic Trust, drei ungewöhnliche Köche aus Belgien, das Theater Emscherblut u.v.m. erobern ihr Publikum in kürzester im Handumdrehen.

Erstmals können bis zu 1000 Besucher wahlweise auch ein "Schlechtwetter-Ersatzprogramm" mit einigen Künstlern des Kleinen Festes in der Orangerie und der Galerie erleben.


Grundlage: Pressetext der Landeshauptstadt Hannover

(c) bei den jeweiligen Verlagen bzw. Autoren


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"Kleines Fest im Grossen Park" Ludwigslust/Clemenswerth/Oranienbaum, "Kleines Fest im Grossen KurPark" Bad Pyrmont